Grüße aus Tirol.

Webcam der Luckneralm am Fuße des Großglockner

Webcam der Luckneralm am Fuße des Großglockner

Wir sind in den Bergen und unsere Hütte, in der wir diese Woche verbringen, ist im Fernsehen: Es gibt eine Webcam und vielleicht schaffen wir es, uns jeden morgen dort an der kleinen Statue um 11 Uhr zu treffen und euch zuzuwinken.

Da will man mal raus, kein Internet usw., und landet im Alpen-Big-Brother. Tja.

Guten Tag, Kabel Deutschland am Apparat…

Abendstimmung.

Callcenter: “Guten Tag, Kabel Deutschland am Apparat. Wir gehören ja jetzt zu Vodafone und möchten gern ihren alten Vodafone Internet Vertrag auf Kabel Deutschland umstellen.”

Ich: “Ach, ich dachte schon, sie wollten sich kurz erstmal entschuldigen für den Ausfall vom Kabelfernsehen neulich in Berlin. Ich kaufe nämlich nichts am Telefon.”

Callcenter: aufleg.

Och, Kabel Deutschland, so wird das aber nichts mit uns. Ein bißchen Spaß muss sein. Musst doch nicht gleich beleidigt sein.

Zeig her dein Büro.

Ich hab mal ‘ne kleine Runde durch’s Büro gedreht. Mach doch auch mal und zeig her dein Büro!

Berlin in den 90ern im Küchenradio

Heute zwischen den Waschmaschinenladungen auf dem Telefon in den Podcasts eine neue Folge vom Küchenradio gefunden: KR380 Berlin in den 90ern | Küchenradio.

Es wird das tolle Tumblr Berlin in den 90ern vorgestellt, bei dem ich beim Durchblättern ganz wehmütig werde. Und selber heute einmal in meinen alten Fotos nachgesehen; warum habe ich eigentlich in dieser Zeit kaum Bilder mehr gemacht?

Das Interview, in dem durch Fotos vom damaligen Berlin geblättert und viele Geschichten über die Zeit erzählt werden, ist auch als Video vorhanden:

Ebenso sehenswert: Bilder aus Westberlin.

Kleine Freude. Das neue Kopfsteinpflaster.

Kopf Stein Pflaster.

Neues Kopfsteinpflaster am Gleisdreieckpark.

Morgens fahre ich mit dem Fahrrad zur Arbeit gern durch den neuen Park am Gleisdreieck. Am Eingang Monumentenbrücke am Ende des Flaschenhals gibt es ein neues Kopfsteinpflaster, auf das ich mich morgens oft sehr freue. Es ist so akkurat gelegt, so glatt, dass man mit dem Rad wie über Butter fährt. Kein Geruckelt und Geholper. Neulich lobte ich einen der Pflasterer, der dort gerade letzte Arbeiten an dieser Stelle vornahm. Ich lobte ihn für seine Arbeit und erzählte ihm, dass ich mich morgens immer freue, über sein Kopfsteinpflaster zu fahre. Es würde mir richtig Spaß machen, so glatt wie das gelegt ist. Er lachte, bedankt sich für das Lob und erwiderte, dass das Kopfsteinpflaster, wenn sie fertig sind an dieser Stelle, noch glatter sein wird. Ich kann es kaum erwarten.

IMG_3609.JPG

Bin jetzt einmal um Berlin rum gelaufen. Hat verstreut über Tageswanderungen an dem einen oder anderen Wochenende drei Jahre gedauert.

Jetzt brauche ich ein neues Hobby.

Hier im Blog ist es etwas ruhig. Derweil jedoch im Internet:


Click the image to open the interactive version (via Penny Stocks Lab).

SXSW 2014

Morgen fliege ich mit zwei Kollegen für ein paar Tage nach Austin, Texas zur SXSW 2014. Bin schon ganz aufgeregt und drüben auf dem Firmenblog habe ich kurz meine Erwartungen zusammengefasst:

“Ich erwarte mir von der SXSW 2014 vor allem Inspiration, Spaß und einen motivierenden Blick über den Tellerrand, was digitale Trends und Social Media Marketing im Besonderen angeht. Die SXSW ist ja auch eine Veranstaltung, auf der Unternehmen massiv Marketing machen – viel umfangreicher und kreativer, als wir das etwa von deutschen Internetkonferenzen wie der re:publica kennen, wo immer noch der gute alte Messestand das Maß aller Dinge scheint. Da bin ich echt gespannt drauf, was sich Marken für ihre Eventmarketing-Aktionen einfallen lassen, um aus der Masse hervor zu treten.Das Programm ist überwältigend. Ich habe mich am Wochenenden schon einige Stunden durch die Sessions, Workshops und Lectures gewühlt und habe das Programm erst zur Hälfte gesichtet. Aber ich habe mich bereits für ein paar Workshops angemeldet zu Content Marketing, Digital Storytelling, kreative Kurzvideos fürs Netz – solche Themen. Ansonsten werde ich es so halten, wie ich es auch von anderen Konferenzen und Filmfestivals kenne: einen lockeren Plan machen, viel sich mit Leuten sich austauschen, improvisieren und Zufälle zulassen.”

Was sich meine beiden Kollegen von der Sache erwarten, lest ihr im Weber Shandwick Deutschland Blog.

Twitter Studies.

Diese Woche sind mir zufällig drei Studien zu Twitter angespült worden, die ich hier kurz festhalten möchte, da ansonsten wenig Nennenswertes und durch Erkältung meine Gedankenwelt etwas vernebelt war. Und so drehten sich einige meiner fiebrigen Gedanken um diese Arbeiten aus der noch jungen Wissenschaftsdisziplin Twitter Studies :

Zuerst die TU-Darmstadt. Dort wird seit 2012 untersucht, wie sich die Popularität der wichtigsten Social Networks in Deutschland über die Zeit entwickelt, indem man die Likes, Empfehlungen und Tweets von einzelnen Artikeln der Top15 Nachrichtenseiten beobachtet. So kann man zum Beispiel raus finden, welches Medium am meisten (auch zu welchen Themen) am häufigsten auf jeweiligem Social Network geshared wird. Natürlich wäre ein Blick auf mehr als 15 Seiten wünschenswerter und auch das Auszählen der Zahlen an den Sharing-Buttons unter den Artikeln scheint mir weniger zuverlässig, als diese Daten mit einem Social Media Monitoring Tool zu erheben. Dennoch interessante Erkenntnisse: Social Network Usage in Germany (Study): Fachgebiet Wirtschaftsinformatik | Electronic Markets.

Wenn von Twitter die Rede ist, reden alle von einem anderen Twitter. Meine Timeline ist anders als deine. Du nutzt Twitter anders als dein Chef. Ich merke oft, dass von Twitter reden oft widerspiegelt, was für eine Person man vor sich sitzen hat. Da sind die Kommunikationsprofis und Agenturdampfplauderer, die es fürs Eigenmarketing nutzen. Da sind die anonymen Agenturindianer und Bürodiven, die Twitter als Ventil für den alltäglichen Arbeitsfrust nutzen. Die Schnittmenge aus Favstar-Mafia, die Singlebörsen und die Schöngeistigen. Mütter und Väter oder Twitterpaare. Die Politiker, die naiven Weltverbesserer und die Marken. Und dann natürlich Darktwitter, der verzweifelte Versuch mit geschützten Accounts das Twitter der Anfangszeit zu emulieren. Das nur ein paar Beispiele, die mir gerade in den Sinn kommen und die auch nur zeigen, in welchen Sphären meine Twittertimeline eingestellt ist. Für die USA hat sich nun eine Studie die Mühe gemacht, diese unterschiedlichen Twitter-Sphären, deren Themen und deren Vernetzungsarten und Cluster zu untersuchen: Mapping Twitter Topic Networks: From Polarized Crowds to Community Clusters | Pew Research Center's Internet & American Life Project.

Und zuletzt noch etwas Populärpsychologie für den Küchentisch oder die nächste Party: Männer können nicht über ihre Gefühle sprechen, aber sie können drüber twittern: Men and Social Media: Why They Share Their Feelings on Twitter | TIME.com.

Healthcare Social Media Guidelines

Die Kollegen von Weber Shandwick Asia Pacific haben Richtlininen zum Social Media Marketing für verschreibungsfreie Medizin entwickelt.

A cross-collaborative team of the Australian Self-Medication Industry (ASMI) and the Weber Shandwick Healthcare and Digital practices, has led to the development and launch of the first non-prescription medicines industry guidelines for social media use.

via: Launch of healthcare social media guidelines – Weber Shandwick Asia Pacific.